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Kulturwoche    18. - 26. August 2006

 

Augenschmaus & Ohrenweide im Johannes-Busch-Haus

Die achte Kulturwoche im Johannes-Busch-Haus war ein voller Erfolg.

 

 

18. August 06 Improtheater : Emscherblut
19. August 06 Kabarett : Herr Fröhlich
21. August 06 Rockband : Lampenfieber
22. August 06 Clownerie : Gina Ginella and friends
23. August 06 Clownerie für Kinder : Gina Ginella
24. August 06 Kooperation Kültür : blaukunst & Alevitische Gemeinde
25. August 06 Clownerie : Clownsgesellen auf Glückwunschtour
26. August 06 Comedy : Der Telök
Emscherblut
Freitag, 18. August 2006,
Fundsachen

Das Improtheater Emscherblut garantiert wieder einen fröhlichen Auftakt in der Kulturwoche. Emscherblut, immer wieder umwerfend, immer wieder anders. Diesmal überraschen sie uns mit ihrem Format Fundsachen. Wenn Gegenstände sprechen könnten:

Was gäbe es dann für interessante Erlebnisse eines Hutes, eines Waschlappens oder eines Küchenquirls? Umgekehrt: wie oft hat nicht schon ein Gegenstand das Leben eines Menschen lange begleitet oder auch verändert?

Die Spieler von Emscherblut improvisieren mit Gegenständen, die ihnen am Herzen liegen. Sie werden erfahren, warum. Dadurch werden bei jedem anderen Menschen ebenfalls Assoziationen, Ideen, Erlebnisse wachgerufen. Und auch diese werden in einem bunten Geschichtenkaleidoskop mit auf die Bühne gebracht.

Herr Fröhlich
Samstag, 19. August 2006,
"Keiner klatscht besser" - Kabarett & Musikcomedy

Einem Kamikaze gleich besteigt er mutig die Bühne, um ungelenk, aber voller genial-skurriler Ideen, seine liebevolle komische Sauerland-Kultur zu zelebrieren. Herr Fröhlich ist ein Komiker im besten Sinne, eine wunderbare Mischung aus Heinz Erhard und Mr. Bean, er ist ein musizierender Clown und erotischer Artist. Er benutzt eine Mülltonne als Cello, spielt jonglierend eine Steel Drum, umgarnt mit betörender Akrobatik und wenn er auf den Notenständer wie auf einer Posaune spielt und Tischtennisbälle mit dem Mund jongliert, biegt sich auch der letzte Zuschauer vor Lachen. Arno Markgraf, alias Herr Fröhlich, gewann mehrere Kleinkunst- und Varietépreise, war Gast bei Zirkus Roncalli und agierte für Film und Fernsehen, z.B. der „Kleine Vampir“, ARD und  „Voll auf der Kippe“, RTL. Mit „Ansichten eines Clowns“ gewann er den deutschen Literaturtheaterpreis. Herr Fröhlich: skurril, komisch, poetisch und ausgelassen.

Lampenfieber
Montag, 21. August 2006,
Kultur im Zelt - "ich werd' verrückt"

Lampenfieber besteht jetzt 7 Jahre. Die Rockformation ist ihrem Stil treu geblieben und bringt ihre alten und neue Songs auf die Bühne. Lampenfieber hat sich in ihrer langen Zusammenarbeit zu einer eingespielten Band entwickelt. Ihre Songs sind mit ihnen gewachsen und werden für Band und Publikum immer wieder zu einem neuen Erlebnis.

Für die Fans gibt es wieder „Julia“, „Unterwegs“ oder „Rockenhochzeit“. Brandaktuell und noch rockiger kommen Lampenfieber mit den neuen Songs „ Nie“, „Geldwelt“ und „Schnell“ in das Zelt.

Gina Ginella
Dienstag, 22. August 2006,
Gina Ginella and frieds - Clown-Theater-Show

Clownin Gina Ginella zeigt in ihrer ersten Solo-Abendshow mit Ehrengast Daggi Lohr verzauberte, verspielte und schwerelose Kleinkunst.

Mit bewegenden Momenten aus dem Alltagsleben führt sie mit viel Temperament und skurriler Komik durch Situationen, die unalltäglicher nicht sein könnten und kämpft gerne mit der „Tücke des Objektes“. 

Seit 10 Jahren spielt Gina Ginella Clowntheaterprogramme für Kinder und Erwachsene. Seit 4 Jahren ist Gina Ginella als Clowndoktorin in der Gießener und Marburger Kinderklinik unterwegs. Gina Ginella ist Gewinnerin des 1. Lüdenscheider Lachsack aus dem Jahre 2005.

Daggi Lohr – Sängerin – Interpretin : Nicht nur durch das unaufdringlich warme Timbre in der transparenten Altstimme weiß sie ihr Publikum zu fesseln und zu begeistern, sondern auch durch ihr sympathisches Auftreten, stets mit einem leichten, engelhaften Augenzwinkern.

Gina Ginella
Mittwoch, 23. August 2006,

Clownerie für Kinder ab 4 Jahren

Nichts zu essen, nichts zum Anziehen, ganz alleine und dann noch feststecken in einer Tonne,- aber Tatuli entdeckt, wie der Kochtopf gefüllt und der Technoteufel besiegt werden kann.

Eine Mülltonne wird zur Schatztruhe und in Tatulis poetischer Welt gewinnt das, was andere wegwerfen, ein Eigenleben und Träume gehen in Erfüllung. Tatuli und die Findetonne: ein poetisches Clownsmärchen vom Suchen, Finden und Verwandeln.

 „Künstlerische Clownerie, Situationskomik und mit viel Temperament durchgeführte „Walkacts“ bestimmen die Handlung. Eindeutige Körpersprache und eine ausdrucksstarke Mimik sind dabei die stärksten Waffen der Darstellerin“ (Frankfurter Neue Presse).

„Feinfühlig und gestenreich erzählte sie von „Tatuli und der Findetonne“. Dabei genügten „GinaGinella“ schon wenige Utensilien und fertig war ihre ausdrucksstarke Bühnenshow.“ (Oberhessische Presse)

Clownsgesellen
Freitag, 25. August 2006,

Clownsgesellen auf Glückwunschtour

Geronimo findet Lisette »So schöön!«, aber wird es jemals zum alles entscheidenden Foto kommen-und: wer ist dann drauf? Günni kann nicht immer kriegen, was er will. Und Rosa kann nicht einschlafen.

Das sind nur vier von insgesamt 14 frischgebackenen Clowngesellen, die in der etwa zweistündigen Show »Glückwunsch!« ihre Gesellenstücke präsentieren; zehn Szenen, die die Spielerinnen und Spieler selbst entworfen und inszeniert haben und in denen sie ihre ganz persönlichen und unterschiedlichen Sichtweisen des Clown- und Komiktheaters zeigen.

Nach der Premiere am 13. und 14. Januar im »Faust« in Hannover sind die Clowns in 2006 dann mit ihren Gesellenstücken auf Tournee durch die Städte und Gegenden, aus denen sie stammen: Hamburg, Flensburg, Bonn, Aachen, Münster, Leipzig, Bielefeld, Bad Pyrmont, Karlsruhe und natürlich Lüdenscheid, denn: der Veranstalter der Kulturwoche, Thomas Wewers, wird selbst als Clown GeroNimo auf der Bühne stehen! Glückwunsch!

Der Telök
Samstag, 26. August 2006,
Einmal bekloppt - nie mehr gestoppt (best of 20 Jahre)

Comedy, das hat man doch schon tausendmal gesehen, da wird doch immer nur so dahergeblödelt.

Aber nicht beim Telök. Denn bei den Programmen der zwei Urgesteine aus dem Ruhrgebiet geben sich seit nunmehr 20 Jahren Hintersinn und Irrsinn die Klinke in die Hand. 

Mit chamäleonartiger Gewandtheit wechseln die Jubilare die Rollen und Stimmungen so schnell, dass dem Zuschauer kaum Zeit zum Luftholen bleibt. Und mit einer einzigen Rolle geben sie sich schon gleich gar nicht zufrieden: Der Telök ist erst dann richtig glücklich, wenn es von der Bühne Charaktere und Typen hagelt und der Requisitenaufwand endgültig die Dimensionen eines mittleren Umzugs annimmt. Sie spielen virtuos auf der Pointenklaviatur und gerne hauen sie beherzt in die tiefen Basstöne, da wo es boshaft und gemein wird. Wenn die telöksche Gag-Fabrik auf Hochtouren läuft, dann wird eben ein ganz besonderes Süppchen gekocht, denn der Telök, das ist Monty Python im Quadrat mit einem gehörigen Schuss Mr. Bean, serviert an einem Fächer aus Irr- und Aberwitz.

 

  (c) Integrative Kulturarbeit des Johannes-Busch-Hauses  im Ev. Johanneswerk e.V.